Namensgebung für Schule krönt Festwoche

Grund- und Hauptschule Osterburken heißt jetzt „Schule am Limes"

- 2 200-Euro-Scheck für Projekt           - Wachturm-Modell errichtet


 


Mit 2 200 Euro unterstützt die Stiftung „Kulturelle Jugendarbeit Baden-Württemberg" ein gemeinsames Projekt der Grund- und Haupt­schule Osterburken und des Jugendzentrums „Future".


Unser Bild zeigt Studiendirektor Hartmuth Hahn (2.v.l.) von der Stiftung bei der Übergabe des Schecks an Jürgen Galm, Rektor Reinhard Feil. Gudrun Görsdorf sowie Konrektor Wilfried Kolb.

Foto: Heß




Osterburken.  (heß) Im Rahmen des Jubiläumsjahres „1850 Jahre Limes - 650 Jahre Stadt Osterburken" führte die Grund-, Haupt- und Werkrealschule Osterburken eine erlebnisreiche Limes­woche durch. Zum Abschluss gab es ein besonders Ereignis: die Namensgebung der Schule, die ab sofort „Schule am Li­mes" heißt.

Die Limeswoche war am 16. Oktober im Beisein des Limes-Cicerone Peter Kron eröffnet worden. Die Lehrer hatten umfangreiche Vorbereitungen getroffen, um die Schüler in den Klassenräumen und auf den Schulgelände in zahlreichen Aktionen und Projekten mit der römi­schen Geschichte vertraut zu machen. Das neue Römermuseum lernte man bei fachkundigen Führungen und im Rah­men von museumspädagogischen Ange­boten kennen. Die Hauptschulklassen un­ternahmen Exkursionen zum Römerkas­tell, zum Limes-Modell am „Förstle" und zum Limes im Distrikt „Roschal".

Ein besonderer Tag war der vergange­ne Freitag: Am Morgen versammelten sich alle Schüler auf dem großen Park­platz an der Galgensteige, um einem gro­ßen Ereignis beizuwohnen, denn im Bei­sein zahlreicher Gäste stand die Namens­gebung der Schule durch Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm auf dem Programm. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler bereicherten das Bild in ihren schmucken Gewändern als Römer und Germanen.

Schulleiter Reinhard Feil begrüßte zu der Feier besonders auch Schulamtsdirektor Jürgen Kriege, Studiendirektor Hart­muth Hahn von der Stiftung Kulturelle Jugendarbeit Baden-Württemberg, Clau­dia Waibel vom Römermuseum, die Leite­rin des Jugendzentrums „Future", Gudrun Görsdorf, und von der Firma AZO, die das Namensschild gefertigt hatte, Ge­schäftsführer Rainer Zimmermann, Ro­land Zöller und Ausbildungsleiter Arno Sebert.

Wie Bürgermeister Galm feststellte, krönt die Namensgebung der Schule eine ereignisreiche Woche für die Schüler, die den ersten Klassen angehörten, die in den museumspädagogischen Räumen des neu­en Römermuseums arbeiten durften. Schüler und Stadt dürften stolz darauf sein, dass die Grund- und Hauptschule künftig den Namen „Schule am Limes" trage, der eine herausragende Bedeutung habe.

Dank sagte der Bürgermeister der Fir­ma AZO mit Geschäftsführer Rainer Zim­mermann für die Anfertigung und Stif­tung des Namensschildes, das vom Fach­lehrer Rolf Fahrbach entworfen wurde, sowie Studiendirektor Hahn von der Landestiftung für die Unterstützung.

Unter dem Beifall der Gäste enthüllte Rainer Zimmermann das Namensschild, das die Umrisse der Schule mit Limes und römischem Wachturm und den Schriftzug „Schule am Limes, GHWRS Osterburken" enthält.

Das Modell eines römischen Wachturms ziert seit Freitag das Gelände der Grund- und Hauptschule Osterburken. In diesem Bereich verläuft der Limes.

Foto: Heß

 
Studiendirektor Hahn von der Stif­tung Kulturelle Jugendarbeit würdigte in seinem Grußwort die Verknüpfungen zwi­schen Grund- und Hauptschule Osterbur­ken und Jugendzentrum „Future" mit der Geschichte und Kultur. Dies sei wich­tig, weil man aus der Geschichte viel ler­nen könne. Die Schüler hätten sich in ei­nem beispielhaften Projekt mit der Ge­schichte von Osterburken beschäftigt. Die Stiftung habe sich zum Ziel gesetzt, solche Projekte zu fördern, betonte Hahn und überreichte Schulleiter Rektor Rein­hard Feil und Bürgermeister Jürgen Galm einen Scheck über 2 200 Euro zur Unterstützung des Projektes. Zugleich händigte er an den Schulleiter sowie an Gudrun Görsdorf vom Jugendzentrum „Future" Urkunden aus.

Dann stand eine weitere Attraktion auf dem Programm: die Errichtung des Modells eines Wach­turms auf dem westlichen Teil des Schul­geländes, wo der Limes verläuft. Der Wachturm wurde von der Firma Holzbau Kühn gefertigt, die Fundamente wurden von den Firmen Thomas Volk und Jörg Heizmann geschaffen, die Aufstellung er­folgte mit einem Autokran der Firma Bachert. Im Anschluss an die Feier war Gele­genheit, die Ausstellungen und Präsenta­tionen, die zum Thema „Römer" entstan­den waren, zu besichtigen, und man war überrascht, welche Ideen aus der römi­schen Geschichte umgesetzt worden sind.


 

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Fotos von der Limeswoche und der Namensgebung